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Sonne vom 25.09.2011 (Vixen FL80S, fokal, Canon 450Da):

Nach dem Entfernen der Schalung kam der Ringanker erstmalig zum Vorschein. Das Gebäude wurde mit einer quadratischen Grundfläche errichtet, um in den vier Ecken Inventar unterbringen zu können. Geplant sind in der Nordwestecke ein kleiner Tisch mit Laptop, im Nordosten ein Schrank und im Südwesten ein Regal für Okulare und ggf. der Motor zum Drehen der Kuppel. Die südöstliche Ecke bleibt zunächst frei. In dieser Ecke "kommt man an", wenn man den Kuppelraum betritt. Ob sich hier noch zusätzlicher Stauraum realisieren lässt, muss die Praxis zeigen.

Die Schalung hat die 1,2 m³ Beton tatsächlich gehalten und vor dem Ausschalen sah es dann so aus:

Anschließend wurde die Schalung für den Ringanker gezimmert und ausgegossen.
  
Das Hauptinstrument wurde anschließend probeweise aufgebaut.
 
Viel hat sich in Sachen Bau getan: Anstelle der Leiter ist jetzt eine Treppe (Eigenkonstruktion) eingebaut, die den Zugang zum Kuppelraum erheblich erleichtert hat.

Am 15.06.2011 konnten dank einiger Wolkenlücken auch mehrere Aufnahmen der Mondfinsternis gewonnen werden:


Am 15.06.2011 wurde die Montierung auf die Betonsäule gesetzt:


Der Bau der Sternwarte ist weiter voran geschritten, wenn auch langsamer, als gewünscht... Inzwischen steht der Rohbau weitestgehend:

Auch der ca. 60 cm hohe Abschluss der Betonsäule konnte inzwischen montiert und nivelliert werden. Erfreulich: Die 2009 eingegossenen M20-Gewindestangen saßen tatsächlich exakt an der richtigen Stelle; die Stahlsäule hat auf Anhieb gepasst. Das ca. 150 kg schwere Achsenkreuz kann demnächst montiert werden :-)

Auch einige Stimmungsaufnahmen entstanden, hier Mond bei Jupiter im März:

Vollmond in Erdnähe:


Vom Bau der Sternwarte gibt es Neues zu vermelden: Die Zentrale Betonsäule wurde am 17.09.2009 gegossen. Am oberen Ende wurden acht Gewindestangen M20 eingelassen. Sie dienen später der Befestigung der Stahlsäule, die das Achsenkreuz tragen wird.

Am 1. Juni 2009 konnte die erste größere Sonnenfleckengruppe (1019) seit Monaten beobachtet werden. Später folgte noch eine größere Gruppe (1024), die jedoch fotografisch nicht erfasst werden konnte. Die Gruppen wurden vom neuen Zyklus hervorgebracht. Seit diesem kurzen Intermezzo blieb die Sonne jedoch wieder fast durchgehend fleckenfrei.

Aufnahme mit TMB 115/805 + Herschelprisma, grüner Spektralbereich (Zeiss IF 555 nm), Canon EOS 450Da, durchziehende Wolken. (Klicken Sie auf das Bild, um es in voller Auflösung zu sehen!) |